03.05.2022, 9:56 Uhr von

„CO2-Bilanzen im DAV”

Der Deutsche Alpenverein lässt seine Sektionen ab dem Jahr 2o22 CO2-Bilanzen erstellen und verlangt pro Tonne 90€. Die Erlöse aus dieser CO2-Abgabe sollen dann zur Finanzierung von Projekten zur CO2-Reduzierung verwendet werden. Dafür wurde vom Dachverband in Zusammenarbeit mit Vertretern einzelner Sektionen ein Werkzeug gebaut, das den Mitgliedern helfen wird, ihre CO2-Emissionen zu ermitteln.

Das Ziel ist Klimaneutralität im DAV bis zum Jahr 2028. In diesem Rahmen werden die Preise für CO2-Emissionen schrittweise auf bis zu 150€ pro Tonne erhöht. Die Ziele sind Vermeiden – Reduzieren – Kompensieren.

Erste Maßnahmen auf diesem Weg gab es z.B. schon beim Sächsischen Bergsteigerbund in Dresden. Dort ist seit 2019 eine Projektgruppe Klimaschutz unterwegs, die begonnen hatte, die wichtigsten CO2-Emittenten im Verein zu ermitteln und geeignete Maßnahmen zur Reduzierung der CO2-Last zu initiieren. Daraus ist u.a. das Projekt zur Installation einer PV-Anlage auf dem Dach des Vereinszentrums entstanden.

Nähere Informationen finden Sie auf den Webseiten des DAV und des SBB.