29.08.2014, 12:22 Uhr von

„Abhören mit der Chipstüte”

Eine neuartige Technologie, entwickelt am MIT zusammen mit Adobe und Microsoft, erlaubt das Mithören von Gesprächen durch das Filmen von Alltagsgegenständen wie Chipstüten, Topfplanzen oder Alufolie.

Der Schall versetzt diese Gegenstände in Schwingung. Diese Schwingungen werden mit Kameras aufgezeichnet. Diese Aufzeichnungen können anschließend ausgewertet werden. Man erhält verständliche Tonspuren, die sowohl den Gesprächsinhalt als auch das Geschlecht und die Stimmlage der beteiligten Personen erkennen lassen.

Achten Sie also bei den nächsten vertraulichen Gesprächen darauf, was Sie angeboten bekommen.
(sueddeutsche.de, 06.08.2014)